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Einfach anders ist...

Mascha

Auf das Familienpraktikum habe ich mich nach 5 Wochen Schule schon sehr gefreut und war gespannt, in welche Familie ich komme.

Nun bin ich seit 4 Wochen bei der Familie Castellazzi, zu dieser gehört Hanna und Reto mit den drei Kindern, Luisa (5), Mauro (3) und Marta (1). Mir gefällt es sehr bei ihnen. Ich muss morgens um 7:30 Uhr aufstehen um mit ihnen zu frühstücken. Luisa geht dann jeden Morgen in den Kindergarten und Mauro geht immer freitags in die Spielgruppe «Zwergahuus». Marta bleibt immer zu Hause. Der Tagesablauf ist nie gleich, je nachdem gehen wir nach draussen spielen oder bleiben im Haus und spielen dort. Auch das Kochen gehört teilweise zu meinen Aufgaben, die Wäsche zu machen, aufräumen und etwas putzen auch. Das finde ich nicht schlimm, weil ich sehr viel mit den Kindern machen darf und das macht mir sehr Spass. Um mit Mauro zu kommunizieren, bin ich die Gebärdensprache PORTA am Lernen. Mauro hat Trisomie 21. Mit ihm zu arbeiten ist nicht immer einfach aber doch auch interessant.

Und so schnell geht dann der Tag vorbei und wir essen das Nachtessen zusammen. Nachher helfe ich noch beim Aufräumen, Pyjama anziehen und Zähne putzen und dann geht es für die Kinder schon ins Bett und für mich gibt es Feierabend.


Leon

Ich mache mein Familienpraktikum bei der Familie Melcherts.

Die Familie besteht aus Vater Hiroshi, Mutter Fabienne und den drei Kindern Haruki (3), Shin (5) und Mayumi (7).

Ich stehe am Morgen um 6:30 auf. Um 7:00 essen wir dann gemeinsam das Frühstück. Fabienne bringt dann die Kinder in die Schule/Kindergarten. Ich bleibe meist zuhause und mache den Abwasch und sonstige Hausarbeiten. Um 10:30 beginne ich oder wir beide den Zmittag zubereiten. Kurz vor zwölf holt Fabienne die Kinder von der Schule ab und um 12:00 essen wir dann. Nach dem Mittagessen habe ich eine Stunde Pause.

Nach der Pause arbeite ich meist an Projekten weiter, die ich hier angefangen habe. Zum Beispiel ein altes Badezimmer in ein Spielzimmer umzubauen oder ein neues Schildkrötengehege zu konstruieren.

Bei schlechtem Wetter spiele ich mit den Kindern. Um 15:30 gibt es dann Zvieri. Um 17:30 beginne ich mit dem Nachtessen vorzubereiten und um 18:00 essen wir dann. Nach dem Abendessen habe ich dann frei, bin aber meistens trotzdem noch am Helfen oder mit den Kindern am Spielen. Nicht alle Tage sind gleich. Dienstags gehe ich mit Haruki ins Muki-Turnen, am Donnerstag putze ich alleine die ganze Wohnung und am Freitag gehe ich mit dem Bus einkaufen.

Mir gefällt es hier sehr gut und ich habe auch sehr viel Spass daran.


Alina

Diese 5 Wochen waren für mich sehr interessant, ich habe auch sehr viel dazu gelernt.

In der ersten Woche war ich am Dienstag und Mittwoch in einem Lehrbetrieb schnuppern. Am Montag zeigte mir Rahel, die Familienfrau, alles, auch Langwies, und dann konnte ich noch mit den 2 Kindern Annina und Flurina spielen. Ab dem Donnerstag waren Annina und Flurina bei den Großeltern in den Ferien, weil Rahel bald das Baby bekam. Ich konnte in diesen 2 Wochen viel anderes machen wie kochen, putzen, Nusstorte machen für den Markt, Gartenarbeit und Wäsche waschen. Rahel bekam das Baby (Madlaina) am 14.09.19. Jetzt kamen auch Annina und Flurina wieder nach Hause. Madlaina schläft die ganze Zeit oder sie wird gestillt, ich war auch mit ihr spazieren. In der 4. Woche waren wir am Donnerstag und Freitag in Bubikon bei den Eltern von Rahel. Wir verkauften in der Gärtnerei Meier selbstgemachte Alp- und Hofprodukte am Herbstmarkt.


Sandra

Ich habe mich gefreut, die Familie kennen zu lernen. Ich hatte Respekt vor dem Kochen.

Mein Familienpraktikum absolviere ich bei der Familie Casutt in Falera.

Zu der Familie Casutt gehören Vater Wendelin, Mutter Heidi und die 4 Kinder Marvin, Nevio, Demian und Liano.

Mein Tagesablauf ist jeden Tag ein bisschen anders. Am Morgen beginne ich um 7:30 Uhr. Dann frühstücken wir. Nachher räume ich die Küche auf. Danach gehen Marvin und Nevio zur Schule und Demian geht in den Kindergarten. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören auch die Hühner und die Meerschweine zu füttern und rauszulassen. Manchmal müssen wir auch die Kühe von der Weide in den Stall treiben. Am Morgen putzen wir im Haus. Einmal pro Woche muss ich ganz alleine kochen. Das heisst, alles selber organisieren und einteilen. Am Anfang war das gar nicht so einfach für mich. Für 8 Personen zu kochen und dann soll alles um 12:00 Uhr auf dem Tisch stehen. Aber mittlerweile funktioniert es gar nicht so schlecht. Am Nachmittag mache ich etwas mit den Kindern oder manchmal muss ich auch im Stall helfen.

Mir gefällt das Familienpraktikum sehr, denn man kann so viel lernen und ich erlebe täglich etwas Neues. 


Selina

Ich war am Anfang nervös, was mich erwarten würde im Familienpraktikum. Ich freute mich auf die Familie.

Mein Familienpraktikum absolviere ich gerade bei der Familie Anne Bötjer und Jan Luzi mit ihren Kindern Jann Battista 4 Jahre und Matilda 6 Jahre. Mein Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück mit der Familie um 7:30 Uhr, dann helfe ich abräumen und abwaschen. Manchmal gehe ich auch noch die Hühner rauslassen. Wenn beide Kinder aus dem Haus sind, helfe ich im Haushalt oder draussen mit, sonst spiele ich mit den Kindern. Es ist unterschiedlich wer, am Mittag kocht, manchmal Anne, manchmal ich oder beide zusammen. Mittagessen gibt es um 12:00 Uhr. Nach dem Mittagessen räume ich alles auf und wasche ab. Am Nachmittag helfe ich wieder mit, wo ich gebraucht werde. Um 17:30 Uhr fangen Anne und ich oder ich alleine an das Abendessen vorzubereiten, um 18:00 Uhr gibt es Abendessen. Nach dem Abendessen räume ich den Tisch ab und wasche ab, helfe den Kindern beim Umziehen und Zähneputzen. Manchmal spielen wir auch noch eine Runde oder ich lese ihnen eine Gutenachtgeschichte vor. Ab und zu versorge ich auch noch die Hühner. Um 19:30 Uhr habe ich Feierabend und ziehe mich in das kleine Häuschen zurück. Mir gefällt es sehr gut bei meiner Gastfamilie und ich erlebe viele spannende Sachen

Tina

Ich absolviere das Praktikum in zwei Familien.

Bei Familie Cantieni wohne ich zusammen mit Nina und Curdin, Shawn (5 Jahre), Phoebe (2 ½ Jahre) und Jeremy (10 Monate).

Zur Familie Bantli gehören Margret und Josias, Mara (5 Jahre) und Jann (2 ½ Jahre).
Mein Tag sieht etwa so aus: morgens um 7:30 Uhr beginne ich. Zuerst frühstücken wir zusammen, anschliessend räume ich das Frühstück ab und helfe den Kindern sich fertig für den Tag zu machen. Wenn Shawn und Mara im Kindergarten sind, räume ich meistens auf oder staubsauge das Haus. Teilweise koche ich selbst oder helfe mit. Zu meinen Aufgaben gehört auch den Tisch zu decken sowie nach dem Mittagessen die Küche aufzuräumen. Von 13:00 – 14:00 habe ich Pause. Nach meiner Pause spiele ich meistens mit den Kindern, passe auf sie auf, gehe laufen oder erledige die Arbeiten die anstehen. Zum Beispiel habe ich mit Margret Kleider aussortiert und für die Börse beschriftet.
Nach dem Znacht helfe ich den die Kindern sich fürs Schlafengehen zu rüsten, das heisst: Zähne putzen, Pyjama anziehen und manchmal lese ich noch ein Büchlein vor. Um 19:30 habe ich Feierabend.
Ich finde meine Arbeit sehr spannend, da jeder Tag anders ist und ich sehr flexibel sein muss. Ich habe zwei super Familien erwischt, denn ich verstehe mich mit allen sehr gut, schon von Anfang an.


Selina

Bevor ich das Praktikum angefangen habe, dachte ich jedoch es würde mir nicht gefallen.

Als ich dann mit dem Praktikum anfing, gefiel es mir sehr gut. In den ersten Wochen lief ich mit und sah die verschiedenen Bereiche und lernte auch die Bewohner näher kennen. Ich durfte immer mehr alleine machen und schlussendlich ziemlich alles.
Meistens fing mein Tag um 7.00 Uhr an. Nachdem ich dort ankam besprachen wir zuerst, was welche Bewohner für Hilfeleistungen benötigen und nachher fing die Arbeit an. Jeder ging zu seinen Bewohnern, bei welchen er eingeteilt wurde und pflegte und unterstützte sie.
Am Mittag servierte ich den einzelnen Bewohnern ihr Mittagessen oder half ihnen beim Essen.
Nach dem Mittagessen begleitete ich sie zu ihren Zimmern oder in den Aufenthaltsraum, je nach Wunsch.
Am Nachmittag führte ich verschiedene“ Ämtlis“ aus. Danach begleitete ich die Bewohner zum Cafe und damit war mein Arbeitstag beendet.



Julia

Mein Praktikum habe ich in der Alterssiedlung Bodmer absolviert. In der ersten Woche durfte ich meinen Arbeitskollegen beim Arbeiten zuschauen und versuchen ihnen ein bisschen zu helfen. In der zweiten Woche musste ich schon 2 Bewohnerinnen alleine pflegen und betreuen, das war für mich ein bisschen anstrengend, weil ich wenig Erfahrung hatte, aber jetzt bin ich sehr dankbar, dass sie mir diese Verantwortung gegeben haben, weil ich sehr schnell selbständig geworden bin. Mir wurden ein Monat später 3 Bewohnerinnen zugeteilt. Am Morgen musste ich immer die Bewohnerinnen bei der Körperpflege unterstützen, ihnen das Frühstück geben und nachher die Zimmer aufräumen.

Ich habe jeden Morgen Sirup und Tee gemacht und verteilt. Ich war auch zuständig für die Aromapflege (Handbad und Massage). Am Mittag durfte ich einer Bewohnerin das Mittagessen eingeben oder manchmal musste ich das Essen verteilen und abräumen.

Immer wenn ich Zeit hatte, habe ich mich mit den Bewohnern unterhalten, wir haben Spiele gespielt oder einfach ein bisschen miteinander gesprochen. Es hat mich sehr glücklich gemacht, dass ich meinem Team und den Bewohnern ein bisschen helfen konnte. Ich habe viele schöne Momente mit den Leuten erlebt und wenn ich sie zum Lachen brachte, hat es mein Herz erfüllt. Es gab auch traurige Momente, wenn ich von einigen Bewohnern Abschied nehmen musste. Aber sie werden für immer in meiner Erinnerung bleiben.

Ich habe viel gelernt und meine Erwartungen an das Praktikum haben sich voll erfüllt. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen.


Luana

Wenn man mich am Anfang gefragt hätte, wie ich dazu stehe, in einer Kinderkrippe arbeiten zu gehen, hätte ich ganz schlicht „NEIN“ gesagt. Doch wie so oft im Leben ändert man die Meinung.

In den 19 Wochen, die ich in der Kinderkrippe verbringen durfte, habe ich vieles dazugelernt und tolle Menschen kennengelernt, die nicht nur Arbeitskollegen, sondern Freunde geworden sind. Ich konnte an meinen Fähigkeiten arbeiten und in den verschiedenen Arbeiten wachsen. Es war eine abwechslungsreiche Zeit, da ich von der Kinderbetreuung bis hin zum Hauswirtschaftlichen alles machen durfte. Natürlich geschah das alles etappenweise. Ich fing mit dem Haushalt an und bis zum Schluss durfte ich Babys wickeln. In unseren monatlichen Sitzungen habe ich viel über das Thema Kommunikation dazu und neu lernen dürfen. Ich werde das Krippenschlafen, den Teamanlass sowie das ganze Praktikum nie vergessen und als eine der lehrreichsten und zugleich witzigsten Zeit, des ganzen Sozialjahres in Erinnerung behalten.

Wenn man mich jetzt fragen würde, ob ich in einer Kinderkrippe arbeiten möchte, würde ich zu 100% antworten:

« In der Kinderkrippe Purzelbaum sofort!»