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Einfach anders ist...

Juliana

Schon seit Anfang des Bündner Sozialjahres war ich sehr gespannt, in welche Familie ich komme.

Und schon bin ich seit ein paar Wochen bei Familie Margreth. Diese besteht aus Rahel und Hanspeter ihren drei Kindern Annina (5), Flurina (3) und Madlaina (1).

Ich stehe am Morgen um 6.45 Uhr auf und bereite mich auf den Tag vor. Um 7.00 Uhr muss ich bereit sein um zu arbeiten. Rahel und Annina sind meistens schon wach, da Annina auf den Schulbus muss. Während Rahel Annina zum Bus begleitet, fange ich an den Tisch zu decken und den Geschirrspüler auszuräumen. Wenn Rahel zurückkommt, wecken wir die anderen Kinder ziehen sie gemeinsam an. Danach essen wir das Frühstück. Wenn wir fertig sind, ist es meistens meine Aufgabe den Tisch abzuräumen und zu putzen. Nach dem Morgenessen sieht der Tag nie gleich aus. Zu meinen Aufgaben gehören die Kinde betreuen, putzen, kochen, Wäsche waschen, diese aufhängen und zusammenlegen, usw.

Ich habe in diesen Wochen sehr viel gelernt und es hat mir sehr viel Spass gemacht. Mir wird es bei dieser Familie nie langweilig, da die Kinder auch sehr viel Energie haben und es immer unterhaltsam ist. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil des Praktikums.


Samira

Tagwache ist bei mir in meinem Praktikum um 07:15 Uhr. Danach wird immer gemütlich gefrühstückt, anschließend den Tisch abgeräumt und das Tagesprogramm besprochen. Wenn alles geklärt ist, sieht jeder Tag anders aus. Meistens habe ich meinen Tag mit den zwei Kindern verbracht. Oft sind wir auf dem Spielplatz gewesen, haben etwas gebastelt oder in unser Fantasiewelt gespielt. Manchmal musste ich auch das Mittagessen kochen oder etwas Leckeres backen. Das Putzen musste leider auch zwischendurch sein, aber mit Musik ging das ganz einfach und schnell. Um 12:00 Uhr wurde immer zu Mittag gegessen. Wenn alle satt waren, musste ich noch die Küche aufräumen und abwaschen. Danach hatte ich meistens eine Mittagspause. Am Nachmittag gings auch schon wieder weiter mit verschiedenen Aufträgen. Zum Beispiel musste ich Äpfel und Quitten pflücken oder zur Abwechslung auch mal die Pferdeboxen ausmisten, einkaufen gehen... Nach diesen langen Tagen wurde meistens um 18:00 Uhr wurde zu Abend gegessen und dann hatte ich Feierabend.

Mein persönliches Highlight war das Wimmeln, Äpfel pflücken und die Zeit mit den Kindern und Tieren zu verbringen.

Diese Wochen des ersten Teils des Praktikums sind sehr schnell vergangen. Es waren sehr schöne, aber auch strenge Wochen. Ich konnte sehr vieles lernen, erfahren und erleben. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil des Praktikums und kann es kaum erwarten, bis es wieder startet. 


Mascha

Auf das Familienpraktikum habe ich mich nach 5 Wochen Schule schon sehr gefreut und war gespannt, in welche Familie ich komme.

Nun bin ich seit 4 Wochen bei der Familie Castellazzi, zu dieser gehört Hanna und Reto mit den drei Kindern, Luisa (5), Mauro (3) und Marta (1). Mir gefällt es sehr bei ihnen. Ich muss morgens um 7:30 Uhr aufstehen um mit ihnen zu frühstücken. Luisa geht dann jeden Morgen in den Kindergarten und Mauro geht immer freitags in die Spielgruppe «Zwergahuus». Marta bleibt immer zu Hause. Der Tagesablauf ist nie gleich, je nachdem gehen wir nach draussen spielen oder bleiben im Haus und spielen dort. Auch das Kochen gehört teilweise zu meinen Aufgaben, die Wäsche zu machen, aufräumen und etwas putzen auch. Das finde ich nicht schlimm, weil ich sehr viel mit den Kindern machen darf und das macht mir sehr Spass. Um mit Mauro zu kommunizieren, bin ich die Gebärdensprache PORTA am Lernen. Mauro hat Trisomie 21. Mit ihm zu arbeiten ist nicht immer einfach aber doch auch interessant.

Und so schnell geht dann der Tag vorbei und wir essen das Nachtessen zusammen. Nachher helfe ich noch beim Aufräumen, Pyjama anziehen und Zähne putzen und dann geht es für die Kinder schon ins Bett und für mich gibt es Feierabend.


Giulia

Meine Erfahrungen während des Praktikums in der Kinderkrippe waren sehr positiv. Die Arbeit mit Kindern macht mich glücklich und ich mag es sehr, obwohl das manchmal ziemlich anstrengend ist.

Mit Kindern ist immer etwas los und die Tage vergehen trotz der nicht so spannenden Arbeit schnell und sind voller Überraschungen. Von Anfang an habe ich ein gutes Verhältnis zum Team, das sich im Laufe der Zeit sogar verstärkt hat. Dank ihrer Tipps habe ich viel gelernt und bin mehr und mehr selbständig bei der Arbeit in der Krippe geworden. Am Ende des Praktikums kann ich fast alle Aktivitäten unabhängig voneinander durchführen, zum Beispiel Windeln wechseln, mit den Kindern schlafen gehen, sie ihren Eltern abgeben und das "Morgakreisli" (Morgenritual, wo die Kinder nach ihrem Bild suchen und es dann aufhängen).

Das tägliche Programm, das ich im Laufe der Zeit etwas langweilig gefunden habe, besteht im Allgemeinen darin, mit den Kindern zu frühstücken und dann bis 8.45 Uhr mit ihnen zu spielen. Auch spazieren oder in den Garten gehen bis am Mittag und nach dem Mittagessen eine Pause machen oder für ein bis zwei Stunden schlafen gehört dazu. Nach der Pause können die Kinder spielen, bis sie von ihren Eltern normalerweise zwischen 17.00 und 18.00 Uhr abgeholt werden. Wenn alle Kinder weg sind, werden die Zimmer aufgeräumt und geputzt.

Zusammenfassend denke ich, dass ich von dieser Erfahrung viel gelernt habe und ich mich sehr gut gefühlt habe.


Serena

Das Praktikum durfte ich im Kantonsspital Graubünden in Chur absolvieren. Ich wurde auf einer chirurgischen Abteilung eingeteilt, dies war auch, was ich mir wünschte.

Die ersten zwei Wochen wurde ich hauptsächlich eingeführt, ich lief immer mit jemandem mit und half da, wo ich helfen konnte. Danach, als ich mich ein bisschen einleben konnte, durfte ich hauptsächlich immer alleine zu den Patienten gehen. Mein Alltag bestand erstens aus einlesen in die Diagnose des Patienten. Danach ging ich ins Zimmer und stellte mich vor. Dann kam auch schon die Pflege an die Reihe. Am Nachmittag ging es dann hauptsächlich ums Betreuen, um die Kommunikation und um die Unterhaltung.

Ich war nicht nur in der Pflege eingeteilt, sondern ich konnte auch je eine Woche in den administrativen Bereich und in den gastronomischen Bereich hineinschauen.

Ich kann das Praktikum weiterempfehlen, da ich es wirklich super toll fand und auch mit dem Team sehr zufrieden war.


Tanja

Im Center da Sanadad Savognin habe ich mein zweites Praktikum absolviert.

Ich habe in den 18 Wochen Praktikum im Betagtenheim, Abteilung Gartengeschoss, gearbeitet. Ich hätte nie gedacht, dass mir das Praktikum so Freude machen würde. Zum Glück hatte ich auch ein tolles Team und angenehme Bewohner.  

Ich durfte am Anfange bei der Pflege mit jemandem mitgehen, um zu sehen, wie alles läuft. Nach einiger Zeit wurde ich dann auch alleine zu den Bewohnern eingeteilt um sie zu Pflegen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel Neues gelernt. Wenn ich einen Bewohner dann gepflegt hatte, begleitete ich ihn zum Frühstück. Ich hatte dann auch die Zeit dafür, Berichte zu schreiben. Nach ca. der Hälfte des Praktikums durfte ich dann auch mal allein auf dem Stock bleiben. Allgemein wurde mir viel zugetraut, worüber ich sehr dankbar bin.

Im Ganzen habe ich viele Erfahrungen sammeln können und neue Menschen kennengelernt. Ich empfehle deshalb das Betagtenheim in Savognin sehr weiter.